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Erlebnispark

Der Schweineerlebnispark

 

Schweine sind uns Menschen gar nicht so unähnlich, 98 Prozent unsere Gene sind gleich.

In ihrer natürlichen Umgebung legen die intelligenten Tiere die ihnen eigenen Verhaltensweisen an den Tag: Voller Neugier wollen unsere Schweine immer wissen, was sich hinter dem Zaun verbirgt, suchen Würmer und Engerlinge im Boden oder suhlen sich zur Hautpflege im Schlamm.

All das ermöglicht unser Schweine-Erlebnispark:

Der Zaun:

 

Hindert die Schweine am Diebstahl von Salatköpfen aus Nachbars Garten. Der Zaun ist doppelt gebaut, um Hunde oder wild lebende Schweine von unseren Ferkeln fernzuhalten. Wir haben keine dummen Ferkel, ganz genau wissen unsere Tier inzwischen wie weit ihr Platz geht und ab wo die Grashalme unerreichbar werden;-). 

 

Das Strohhaus:

 

wurde vorerst durch eine grüne Hütte ersetzt.

Schweine leben lieber an der frischen Luft als in Ställen. Moderne hochgezüchtete Rassen vertragen diese Freilandhaltung aber nicht mehr. Unsere Schwäbisch-Hällischen Landschweine sind da robuster, wir haben bei der Auswahl des Züchters bereits darauf geachtet, dass seine Schweine in Freilandhaltung leben. Ein zugfreier Rückzugsplatz ist dennoch wichtig, deswegen haben die Schweine eine kleine Hütte bekommen (Danke an Mark). Für den Herbst wollen wir eine einfache Hütte aus Strohballen bauen.

 

Die Suhle:

 

Wenn durch die Webcam schwarzbraune Schweine trotten sind das frisch gebadete, glückliche Tiere!  Die Suhle dient den Tieren zur Körperpflege und Temperaturregulation, den Schweine können nicht schwitzen und sind froh sich dort an heißen Tagen kühlen zu könnnen.

 

Der Kratzbalken:

 

Käfer und Fliegen, die auf unsere Wildwiese leben, kitzeln und zwicken unsere Ferkelchen ständig. Damit diese sich ein wenig Erleichterung verschaffen können, haben wir ein Stämmchen zum Kratzbaum umfunktioniert. Inzwischen ists zwar mehr ein Acker, deswegen gibts aber nicht weniger Fliegen. Das der Baum gern angenommen wird, sieht man an den blankgescheuerten Stellen ganz deutlich.

 

Die Wiese:

...war ein mal. Inzwischen haben unsere Schweine ganze arbeitet geleistet, wie ein Pflug bohren sie täglich tief in die Erde und haben längst einen Acker aus der Wiese gemacht. Macht nichts! Hauptarbeit leistet dabei der massige Hals, das gibt ganz besonders schöne Nackensteaks wir freun uns schon drauf...:-)

Hier bei YouTube zu beobachten: Klick

 

 

Auf der Wildwiese können unsere Schweine Gras fressen, im Boden mit der Schnauze nach Engerlingen und Würmern suchen. Die Hecke dient dazu, den Wind abzubremsen, die alten Eichen werden im Sommer für schattige Plätze sorgen. Dies ist wichtig, da die Schweine wegen ihrer hellen Haut durchaus einen Sonnenbrand bekommen können. Im Herbst werden die mächtigen Bäume den Garten in ein Schlaraffenland verwandeln. Eicheln, ein Lieblingsfutter, werden direkt vor die Rüssel unserer bis dahin hoffentlich ordentlich gewachsenen Schweine fallen. Dies wird den Schinken ein besonderes Aroma verleihen und macht das Fleisch zu einer besonderen Spezialität. Mehr zur Eichelmast

 

Der Futtertrog:

 

Die Schweine können auf der Wiese jederzeit alles fressen, was sie finden und was dort wächst. Im Herbst werden zusätzlich von den alten Eichen viele Eicheln als Delikatesse direkt vor die Schweineschnauzen fallen. Dennoch erhalten die Tier auch Futter, aktuell von Biobetrieben aus der Region.
Was früher üblich war, nämlich Essensreste an die Tiere zu verfüttern, ist heutzutage nicht mehr möglich. Interessiert Dich genauer, was wir füttern, so werde Pate. Damit hast Du einen vollständigen Einblick und maximale Transparenz was die Fütterung angeht.

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